Arthrose: Wer rastet, der rostet

Wenn Finger und Hände schmerzen und sich an den Gelenken kleinen Knoten bilden, ist meist eine Arthrose die Ursache. Mit gezielten Maßnahmen lässt sich der voranschreitende Gelenkverschleiß jedoch deutlich verlangsamen.

 

Nicht selten kommen sie über Nacht: die schmerzenden Knötchen an den Fingergelenken. Zugleich lässt die Kraft in den Händen deutlich nach und die Finger werden steif. Gelenkabnützung, auch Arthrose genannt, die meist hinter diesem Krankheitsbild stecken. Die Beschwerden entwickeln sich oft innerhalb kürzester Zeit und gehören so schnell wie möglich behandelt. Arthrosen nehmen mit steigenden Alter rapide zu, Frauen sind wesentlich häufiger betroffen. 50 Prozent aller Frauen über 75 Jahre weisen knotige Veränderungen der Fingerend- und –mittelgelenke auf.

 

 

 

Um das Voranschreiten einer Arthrose zu verlangsamen, muss der Betroffene aktiv mitmachen.

 

 

 

 

Typische Beschwerden

  • Gelenksteifheit: Besonders nach Ruhephasen sind die Gelenke für Minuten bis Stunden steif. Am Morgen ist es meist am schlimmsten. Das Greifen von Gegenständen ist schmerzhaft, die Finger sind unbeweglich.
  • Kraftlosigkeit: Gläser und Kaffeetassen fallen aus der Hand. Das Öffnen von Flaschen und Dosen wird zum Problem.
  • „Begrüßungsschmerz“: Ein kräftiger Händedruck verursacht fast immer starke Schmerzen.

 

 

Dazu kommen geschwollene, gerötete und heiße Gelenke, die oft extrem druck- berührungsempfindlich sind, sowie Knötchen an den Seiten der Gelenke. Die Knotenbildung führen zunehmend zum Funktionsverlust der betroffenen Gelenke und letztlich zur Versteifung. Hinzu kommen heftige Schmerzen: zuerst nur bei Belastung und Bewegung, dann schließlich treten Dauerschmerzen auf. Doch das alles kann durch eine rechtzeitige Therapie vermindert werden.

 

 

Arthrosen nehmen im steigenden Alter rapide zu, Frauen sind wesentlich häufiger betroffen. 50 Prozent aller Frauen über 75 Jahre weisen knotige Veränderungen der Fingergelenke auf.

 

 

Gezielt gegen den Schmerz

 

Um das Voranschreiten einer Arthrose zu verlangsamen, muss der Betroffene selbst aktiv werden und mitmachen:

  • Physikalische Therapien: Krankengymnastik, Massage, Wärme und kühle Auflagen fördern Beweglichkeit und Durchblutung der betroffenen Gelenke.
  • Ernährungsumstellung: Übergewichtige sollten ein paar Kilo abnehmen. Wichtig ist eine Ernährung mit Obst, Gemüse, Vollkorn, Milchprodukten und Fisch sowie wenig Fleisch. Alkohol, Zigaretten und Koffein sollten Arthrose-Patienten ganz meiden.
  • Medikamente: Eine Reihe von Präparaten kann die Schmerzen lindern oder die Durchblutung fördern.
  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung unterstützt den Stoffwechsel am Gelenk, baut Muskelkraft auf und entlastet geschädigte Knochen- und Knorpelpartien. 
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